Wie man Hasen jagt

Georges FEYDEAU

 

REGIE: Lutz HOCHSTRAATE · BÜHNE u KOSTÜME: Tanja HOFMANN ·  ASSISTENZ: Anna KNOTT

 

Inhalt

Zwei Freunde, eine Frau, eine Auflage für eine „klassische“ Dreiecksbeziehung. Nur Leontine Duchotel denkt gar nicht daran, sich mit Monsieur Moricet, dem besten Freund ihres Gatten, einzulassen, so sehr der ihr auch Avancen macht. Sie hat dem Gatten Treue gelobt, und solange dieser seinen Treueschwur nicht bricht, wird sie den Ihren auch halten. Darin ist sie felsenfest, wenn da nur nicht ein Verdacht auf die „Jagdausflüge“ Duchotels fiele. Er gibt vor mit Freund Cassagne zu jagen, wovon dieser aber gar nichts weiß, und er bringt Jagdbeute mit nach Hause, die sich in dieser Form nur beim Wildbrethändler erstehen lässt. Das deutet so auf „Seitensprung“ und nicht auf „Jagsausflug“ hin, dass die treue Ehefrau sich in die Hände des Hausfreundes begibt, um sich an ihrem Gatten zu rächen. Wie es aber die Komödie so will treffen sich alle Betrogenen und Betrüger in ein und derselben Absteige wieder, teilweise versteckt in Wandschränken, unter Betten und in Nebenzimmern. Da erscheint ein Kommissar, der alles aufklären soll und doch nur verwirrt. Ein kleines Wunder muss geschehen, dass alle unbeschadet aus der Affäre herauskommen.

 

Über den Autor

GEORGES FEYDEAU, geb. 1862, gilt nach Moliere als einer der erfolgreichsten Komödiendichter. Schon während seiner Studienzeit schrieb er kurze Bühnenstücke und Monologe. Sein erstes Lustspiel „Der Damenschneider“ wurde 1886 wohlwollend vom Publikum aufgenommen. Sein Durchbruch als Bühnenautor kam allerdings erst 1892 mit „Wie man Hasen jagt“. Die komische Wirkung seiner Stücke beruht auf der Abfolge überraschender Handlungssequenzen, in denen es um Verwechslung, Eifersucht, Streit, usw. geht, wobei die geringste Bedrohung der gewohnten Ordnung eine Lawine von Pannen und Missgeschicken auslösen kann.

Feydeau selbst charakterisierte seine Komödien als „umgekehrte Tragödien“. Zu den bekanntesten Werken zählen viele, die auch schon im Spielplan der Komödiespiele Porcia standen: „Der Damenschneider“, „Der Floh im Ohr“, „Die Verlobung“, „Der Lackierte“, „Die Liebesfessel“, „Die Dame vom Maxim“, u. v. a.

 

 

 

Besetzung


DUCHOTEL
Marcus Thill

LEONTINE
Angelica Ladurner

MORICET
Reinhardt Winter

CASSAGNE
Günter Gräfenberg

GONTRAN
Stefan Moser

Madame Latour
Traude Gmeinböck

Babet
Anja Clementi

BRIDOIS, Polizeikommissar
Markus Tavakoli

 

Rechte: FELIX - BLOCH - ERBEN

 

Aufführungen